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7 Protest-Songs inspiriert von Donald Trumps erster Woche im Amt

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Die Welle der Protest-Songs hat gerade erst begonnen. Musiker und Bands wie Billy Bragg, Frank Turner, Fiona Apple oder Arcade Fire versuchen gegen Donald Trump als Präsidenten anzuspielen.

Gerade erst ein paar Tage im Amt und schon zeigt Donald Trump, in welche Richtung seine Regentschaft gehen wird. In seinen ersten Tagen verhängte er ein Einreiseverbot für sieben muslimische Länder, drohte der Presse, unterzeichnete das Dekret zum Bau einer Mauer zu Mexiko, hat den Weg zum Bau zweier umstrittener Pipelines geebnet, erste Anordnungen für die Abschaffung von Obama-Care erlassen und staatliche Mittel für Organisationen gestrichen, die Abtreibungsberatungen anbieten. Und das ist gerade erst der Anfang. Grund genug für viele Musiker, Farbe zu bekennen. Der Protest-Song wird wohl in nächster Zeit wieder mehr gebraucht. Die Gorillaz mit ihrem neuen Song hatten wir euch ja schon nahe gebracht. Hier sind ein paar mehr …

1. Frank Turner – “The Sand In The Gears”

Frank Turners “The Sand In The Gears” wurde live am 19.Januar in Silver Springs aufgenommen.

What do we do if they don’t represent us?
What do we do, do, do?
I thought that we were winning the war against the homophobes and the racists
You can’t be serious man, we can’t be this fucked
Well I’m sorry, old friends, I guess it’s time to suck it up
Don’t go giving up now, here’s what we do:

We can’t just spend the next four years in a safe space
I’m going to spend the next four years getting outraged
So every single day let’s find a brand new way
To let the motherfuckers know that we can’t be swept away
I’m going to spend the next four years on the barricades

2. Billy Bragg – “The Times They Are A-Changing (Back)”

Nachdem er die Vereidigung Donald Trumps im Fernsehen gesehen hatte, machte Billy Bragg das, was er am Besten kann: Er schnappt sich die Gitarre und nimmt noch im Hotelzimmer seine neue Version von Bob Dylans Klassiker auf.

“Come Mexicans, Muslims, LGBT and Jews, keep your eyes wide for what’s on the news/ For president Trump is expressing his view … And I fear the mob that he’s inciting, will soon break your windows, burn down your schools/ For the times they are a changing back.”

3. Lily Allen – “Going To A Town”

Lily Allen nahm gerade erst ihre Version von Rufus Wainwright’s “Going To A Town” auf, welches die Textzeile “I’m so tired of America” enthält. der Song wurde auf Youtube veröffentlicht und das Video besteht aus Zusammenschnitten des Anti-Trump Women’s march in London.

4. Fiona Apple – “Tiny Hands”

“Tiny Hands” ist nicht wirklich ein Protest-Song im eigentlichen Sinne. der Text besteht eigentlich nur aus der Zeile “We don’t want your tiny hands anywhere near our underpants”, Gepaart mit einem Sample von Donald trumps “Grab ’em by the pussy.”

5. Arcade Fire feat Mavis Staples – “I Give You Power”

Alle Einnahmen dieses Songs gehen an die American Civil Liberties Union und auf ihrer Webseite ließ die Band verlauten: “It’s never been more important that we stick together and take care of each other.”

“I give you power, Over me
I give you power, But I gotta be free
I give you power, And now I can say
I give you power. I can take it away,”

6. Franz Ferdinand – “Demagogue”

Auch Franz Ferdinand melden sich mit den Zeilen “He’s a demagogue … Those tiny vulgar fingers on the nuclear bomb.” zu Wort.

7. Green Day – “Troubled Times”

In ihrem neuen Video behandeln Green Day die “Troubled Times” in denen wir, nicht nur in den USA, leben, Zeiten in denen immer ungehemmter gegen Minderheiten und Flüchtlinge gehetzt wird und in denen die Worte der Demagogen auf immer fruchtbareren Boden fällt.

“30 Days, 30 Songs” heißt jetzt “1000 Days, 1000 Songs”

Vor der Wahl Donald Trumps beschlossen einige Musiker eine Playlist zu erstellen, jeden Tag bis zur Wahl ein Song, “den Donald Trump hassen würde”. Mittlerweile haben die Macher daraus “1000 Days, 1000 Songs” gemacht.

All profits raised from their efforts will go directly to organizations working on the front lines of climate, women’s rights, immigration and fairness. All proceeds from the streaming of original 1,000 Days, 1,000 Songs releases will be donated to the Center for Popular Democracy.

Es sind auf jeden Fall gerade sehr düstere Zeiten, die uns bevorstehen. Umso wichtiger ist es jetzt mit Liebe und Herz für unsere Ideale einzutreten und, gerade auch im Hinblick auf die uns bevorstehende Bundestagswahl, auch einmal mehr als in den vergangenen Jahren den Mund aufzumachen und Stellung zu beziehen.

  1. […] haben sich die Zeiten in eine noch krassere Richtung geändert. David Cameron ist längst Geschichte und ein Zeitalter des Populismus hat nicht nur in […]

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