Diese Band und vor allem diese Platte – “The ’59 Sound” – begleiten mich nun schon seit Jahren. The Gaslight Anthem habe ich unzählige Male an den diversesten Orten, ob beim kleinen Konzert in einem Berliner Club, in größeren Hallen, in New York oder beim Glastonbury Festival, gesehen und dabei haben wir zu “Great Expectations” getanzt, haben uns die Kehle rausgebrüllt zu “Meet Me By The Rivers Edge” und haben heimlich eine Träne verdrückt bei “Here’s Looking At You, Kid”.

Irgendwann ging die Band in eine “unbestimmte Pause”. Von den Bandmitgliedern hörte man seit dem wenig (Drummer Benny Horowitz ist Mitgestalter beim “Going Off Track”-Podcast) bis viel (Brian Fallon schlug eine Solo-Karriere ein). “The ’59 Sound”, aber auch die nachfolgenden Platten von The Gaslight Anthem setzte sich aber weiterhin hartnäckig über all die Jahre in meinen Playlists fest.

Brian Fallon ging fortan mit seinen Solo-Alben auf Tour. Es schien, als ob er die Tage mit Gaslight nun endgültig hinter sich lassen wollte. Auch hier überzeugte er mit grandiosem Songwriting und aus den Shows bin ich immer mit einem glücklichem Gefühl heraus gekommen. Und als Superfan war ich überglücklich, als wir Brian in einer Episode für unseren “Common Talks”-Podcast begrüßen durften (so glücklich, dass wir das mit der Aufnahmetaste fast vergeigten, aber das ist ne andere Geschichte).

Umso größer war die Überraschung, als sich The Gaslight Anthem zum 10-jährigen Geburtstag von “’59 Sound” beim New Yorker Governors Ball ankündigten und bald darauf eine Tour ankündigten, auf der sie das Album in voller Länge spielen wollten.

Diese Tour brachte die Band nun auch für zwei Abende nach Köln. Die erste angekündigte Show für den 28. Juli war schnell ausverkauft, so dass ein Zusatztermin am nächsten Tag anberaumt wurde. Mit im Gepäck hatten sie den Matthew Ryan und Band, dessen 2017er Album “Hustle Up Starlings” Brian Fallon produzierte, sowie Dave Hause mit seinem Bruder Tim, den eigentlich jeder, spätestens nach der “Revival Tour” kennen sollte.

Matthew Ryan hatte die Ehre, das Konzert im superheißen Palladium zu eröffnen. Danach kamen Dave Hause und sein Bruder Tim auf die Bühne und beide wurden, völlig berechtigt, wie ein kleiner Hauptact gefeiert. Alle waren erstaunlich textsicher, was Dave sichtlich berührte.

Dann war es soweit: The Gaslight Anthem kamen auf die Bühne. “We had the Greatest Expectations …” – und sie wurden (fast) alle erfüllt. Die Setlist bestand aus einen kleinen Querschnitt durch ihre Alben, aber auch aus selten gespielten Stücken, wie dem “Handwritten”-Bonus Track “Blue Dahlia”. Das Einzige, was ich vermisste, war, dass der sonst so redseelige Brian Fallon an diesem Abend, trotz längerer Pausen zwischen den Songs kaum etwas sagte.

Und trotzdem: ich habe zu “Great Expectations” getanzt, mir die Kehle rausgebrüllt zu “Meet Me By The Rivers Edge” mir heimlich eine Träne bei “Here’s Looking At You, Kid” verdrückt.

Leider war ich nur am ersten Abend dabei. Am zweiten Abend schien Brian dann doch etwas gelöster gewesen zu sein :-)

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